Energietransformation im Herzen Münchens

Netzbetreiber.
Infrastrukturentwickler.
Dienstleister.

Wasserstoffprojekte

Als Fernleitungsnetzbetreiber engagieren wir uns bei zahlreichen Wasserstoffprojektvorhaben und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Bayern.

Im Rahmen unseres Engagements bringen wir insbesondere unsere Expertise zum Wasserstofftransport ein und nutzen unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung großer Infrastrukturprojekte. Außerdem haben wir durch den langjährigen Dialog und unsere Zusammenarbeit mit Netzkunden ein besonderes Verständnis für die Bedürfnisse zukünftiger Wasserstoffnetznutzer.

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl an Wasserstoffprojektvorhaben vor, bei denen wir uns engagieren:

HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub

Unser Wasserstoffstartnetz für Südbayern.

Wir stellen die Weichen für den Wasserstoffimport nach Bayern und bilden ein Wasserstoffdrehkreuz in Südbayern. Das Projekt HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub legt den Grundstein für ein Wasserstoff-Startnetz in Bayern bis 2030, welches zu 95 Prozent durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen realisiert wird. Mit rund 300 Kilometern ist HyPipe Bavaria –The Hydrogen Hub ein wichtiger Teil des European Hydrogen Backbones und verbindet Wasserstoffbedarfsregionen mit zahlreichen potenziellen Erzeugungsregionen im In- und Ausland.

Weitere Informationen finden Sie hier.


HyPipe Bavaria / H2-Cluster Burghausen

Erste Wasserstoffleitung bis 2027.

Das erklärte Ziel ist es, das Chemiedreieck Bayern zeitnah als Startpunkt für den Wasserstoffhochlauf in ganz Bayern zu etablieren. Dort realisieren wir aktuell das erste Umstellprojekt im Netzgebiet mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2027. Ein rund 15 Kilometer langes Leitungssystem wird auf den Wasserstofftransport umgestellt, womit Wasserstoffquellen und -senken miteinander verbunden werden. Im Anschluss wird das Wasserstoffnetz stufenweise ausgeweitet und international angebunden. Das Chemiedreieck hat derzeit einen Erdgas-Bedarf von sechs TWh pro Jahr. Durch die Substitution fossiler Energieträger benötigen die dort ansässigen Industrieunternehmen bereits im Jahr 2030 zwei TWh Wasserstoff.


H2 cross border – Energie kennt keine Grenzen

„H2 cross border“ bildet die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion, Speicherung und grenzüberschreitenden Transport bis zu den Verbrauchern ab.

Um den Wasserstoffhochlauf in Europa zu fördern, hat sich die Energiepartnerschaft von bayernets GmbH, Bayerngas GmbH und RAG Austria AG gebildet. Im Rahmen eines konkreten Projekts werden die erforderlichen Rahmenbedingungen und Prozesse für die gesamte Wertschöpfungskette grenzüberschreitend etabliert und erstmalig real umgesetzt. Erklärtes Ziel ist es, eine leistungsstarke Wasserstoff-Lieferkette über Österreich nach Bayern aufzubauen und damit die Voraussetzungen für den Weg in die Zukunft mit Wasserstoff zu schaffen.

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Weitere Informationen finden Sie hier.


HyPipe Bavaria / H2-Cluster Kelheim-Regensburg

Im Jahr 2023 schlossen sich führende Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Wasserstoff-Allianz Donauregion Kelheim-Regensburg zusammen, um eine gemeinsame Vision zu verfolgen: Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für die Donauregion und schnellstmöglicher Anschluss an das nationale Wasserstoffkernnetz. bayernets ist Mitinitiator und Partner der Wasserstoffallianz. 

Um regionale Bedarfe und Potenziale für die lokale Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu ermitteln, wurde zwischen Juli 2024 und Januar 2025 durch unsere Mitarbeit eine Wasserstoffinfrastruktur-Studie erstellt. Das Ergebnis: Selbst bei einem ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien kann der Wasserstoffbedarf in der Region nicht vollständig gedeckt werden. Daher ist eine externe Versorgung mit Wasserstoff durch Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz oder Belieferung über die Häfen erforderlich. Der Anschluss an das deutsche Wasserstoff-Kernnetz ist bis 2035 realisierbar.

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HyPipe Bavaria / H2-Cluster Ingolstadt

Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Großraum Ingolstadt.

Im Rahmen von „HyPipe Bavaria / H2-Cluster Ingolstadt“ plant das Konsortium den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Großraum Ingolstadt für die Versorgung der beteiligten Industriestandorte und der Region mit Wasserstoff. Raffinerien wie BAYERNOIL und Gunvor sowie Automobilhersteller wie Audi können nachhaltigen Wasserstoff für die Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse bereits in naher Zukunft einsetzen. Die Netzbetreiber bayernets, Energienetze Bayern und SWI Netze sind wichtige Partner für die Anbindung an das zukünftige Wasserstofftransportnetz durch die Umstellung bestehender Gasleitungen auf Wasserstoff und den Aufbau eines regionalen Transportnetzes zur Verbindung der Erzeuger und Verbraucher.


H2EU+Store – Grüner Wasserstoff für Europa

Internationale Industriepartnerschaft plant Wasserstoffhochlauf entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Rahmen von „H2EU+Store“ sollen zum einen notwendige Kapazitäten für die Produktion von erneuerbarem Strom und Wasserstoff in der Ukraine geschaffen, zum anderen Speichervolumina für Wasserstoff in Österreich und Deutschland ausgebaut sowie erforderliche Anpassungen im Bereich der Infrastruktur für den Transport des Wasserstoffs nach Zentraleuropa durchgeführt werden. Die dazu nötigen Schritte wurden von den beteiligten Unternehmen erarbeitet und weiterentwickelt.

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Weitere Informationen finden Sie hier.


Quo vadis Wasserstoffkraftwerke?

Studie identifiziert netzdienliche Standorte für die Rückverstromung von erneuerbar erzeugtem Wasserstoff in Bayern.

Mit dieser Studie und unserer Expertise wollen wir den schnellen Wasserstoffmarkthochlauf in Deutschland weiter vorantreiben. Der Fokus der Studie „Quo vadis Wasserstoffkraftwerke?“ liegt auf der energiesystemdienlichen Verortung von H2-Ready-Kraftwerken, um durch Nutzung der Wasserstoffnetze Engpässe bei der Stromübertragung von Nord- nach Süddeutschland zu beheben.

Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem damit einhergehenden Netzausbau sind auf dem Weg zur Klimaneutralität 2045 zwingend auch gesicherte Erzeugungskapazitäten notwendig, mit denen Dunkelflauten, Erzeugungsschwankungen und Verbrauchspeaks aufgefangen werden können. Größte Wirkungsfähigkeit entfalten neue flexible Kraftwerke zur effektiven Bereitstellung von Redispatchleistung in Süddeutschland. Denn im Gegensatz zum bereits jetzt mit Strom aus Windkraft reich ausgestatteten Norden, können zusätzliche und verbrauchsnahe Kraftwerkskapazitäten in Süddeutschland einen maßgeblichen Beitrag zum Engpassmanagement leisten. Hierfür muss das aktuell geplante Wasserstoffnetz frühzeitig und zielgerichtet bis nach Süddeutschland ausgebaut werden.


SoutH2 Corridor

Grüner Wasserstoff aus dem südlichen Mittelmeerraum für Europa

Die Initiative SoutH2 Corridor umfasst eine ca. 3.300 km lange Wasserstoffpipeline, die Nordafrika, Italien, Österreich und Deutschland verbindet. Unter der Leitung der vier Fernleitungsnetzbetreiber (Snam, TAG, GCA und bayernets), die jeweils Bewerbungen als PCI-Projekte bei der Europäischen Kommission eingereicht haben, soll wettbewerbsfähiger erneuerbarer Wasserstoff an europäische Nachfragecluster geliefert werden. Der Korridor besteht zu mehr als 65 % aus bereits bestehender Infrastruktur, wobei bei Bedarf neue Pipelineabschnitte gebaut werden. Der Korridor erfährt trilaterale politische Unterstützung sowie starkes Interesse von Unternehmen, die an der Produktion und Abnahme von Wasserstoff entlang des gesamten Korridors beteiligt sind. Der SoutH2 Corridor spielt eine entscheidende Rolle für den Transport von importiertem und inländisch produziertem Wasserstoff.

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Trans4In - Energietransformation im Chemiedreieck Bayern

Die Klimaschutzziele stellen die Chemiebranche vor hohe Herausforderungen. Die mehrheitlich auf fossilen Energieträgern basierenden Prozesse sowie die zugehörigen Infrastrukturen stehen vor einer tiefgreifenden Transformation. Im Chemiedreieck um Burghausen und Burgkirchen haben sich Industrieunternehmen, Infrastrukturbetreiber und die FfE im Rahmen der Studie Trans4In zusammengeschlossen, um einen Weg hin zu Klimaneutralität für die Region aufzuzeigen. Trans4In ist Teil des Leitprojekts TransHyDE des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF.

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Sie möchten mehr über unsere Wasserstoffprojekte erfahren? Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Ihre Ansprechpartner zum Thema Wasserstoff

Fabian Schmitt

Netzentwicklung

Tel.: +49 (0)89 89 05 72-245
fabian.schmitt@bayernets.de

Daniel von Wachter

Netzanalysen und Kapazitätsberechnungen

Tel.: +49 (0)89 89 05 72-139
daniel.wachter@bayernets.de

Jonas Heilhecker

Projektentwicklung Wasserstoff

Tel.: +49 (0)89 890572-113
jonas.heilhecker@bayernets.de