Vohburg / Ingolstadt, 23.07.2026 - BAYERNOIL stellt frühzeitig die Weichen für die Anbindung Bayerns an das Wasserstoffnetz der Zukunft: Gemeinsam mit bayernets hat das Unternehmen einen Vertrag über die Reservierung zukünftiger Wasserstoff-Transportkapazitäten im H2-Cluster Ingolstadt/HyPipe two geschlossen. Damit macht BAYERNOIL konkrete industrielle Nachfrage mit der Durchleitung zwischen den beiden BAYERNOIL Standorten Vohburg und Neustadt sichtbar und setzt einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der regionalen Wasserstoffinfrastruktur im Großraum Ingolstadt.
Mit der Kapazitätsreservierung positioniert sich BAYERNOIL als Initiator eines entscheidenden nächsten Schritts: Aus der strategischen Infrastrukturplanung wird ein konkretes Marktprojekt. Für die Anbindung an das zukünftige Wasserstofftransportnetz arbeitet bayernetsmit regionalen Stakeholdern im Rahmen des Projekts H2-Cluster Ingolstadt/HyPipe two eng zusammen. Ziel ist es, die beteiligten Industriestandorte sowie die Region rund um Ingolstadt künftig mit Wasserstoff zu versorgen. Die vertragliche Vereinbarung markiert damit einen wichtigen Meilenstein für den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft in Bayern. BAYERNOIL schafft mit seinem Bedarf und der Reservierung zukünftiger Transportkapazitäten eine Grundlage für den künftigen Wasserstofftransport und zeigt zugleich, dass der Wasserstoffhochlauf zunehmend auf konkreten industriellen Marktbedarfen basiert.
„Mit der Kapazitätsreservierung setzt BAYERNOIL ein klares Signal: Wir wollen die Anbindung Bayerns an das Wasserstoffnetz aktiv mitgestalten und schaffen heute die Voraussetzungen für die industrielle Nutzung von Wasserstoff an den Raffineriestandorten im Großraum Ingolstadt“, sagt Dr. Philipp Kaiser, Leiter Business Development der BAYERNOIL Raffineriegesellschaft mbH. Wasserstoff gilt als zentraler Energieträger für die Dekarbonisierung energieintensiver Industrieprozesse und für den Aufbau eines klimaneutralen Energiesystems. Die Initiative von BAYERNOIL verbindet die Transformation des Raffineriestandorts mit dem Aufbau einer regionalen Infrastruktur, die künftig Erzeuger, Importkorridore und industrielle Verbraucher miteinander vernetzen soll.
„Die Reservierung von Transportkapazitäten durch BAYERNOIL ist ein starkes Signal für den Wasserstoffhochlauf und ein bedeutender Meilenstein für unser Projekt. Erstmals erhält der Transportbedarf innerhalb des H2-Clusters Ingolstadt eine vertragliche Grundlage. Das schafft Planungssicherheit und bringt den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur einen entscheidenden Schritt voran“, ergänzt Dr. Matthias Jenn, Geschäftsführer der bayernets GmbH.
Mit dem Vertragsabschluss wird deutlich, dass BAYERNOIL mit Wasserstoff aktiv den Wandel zu zukunftsfähigen Raffineriestandorten vorantreibt. Das Projekt HyPipe two ist Teil des genehmigten deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und wird zunächst als Inselnetz regionale Erzeugungs- und Verbrauchsstandorte verbinden. Mit der schrittweisen Umsetzung weiterer Kernnetzmaßnahmen wird HyPipe two an das deutschlandweite Wasserstofftransportnetz sowie an internationale Importkorridore angebunden. Damit schafft das Projekt die Voraussetzungen dafür, dass Raffineriestandorte im Großraum Ingolstadt künftig Teil des nationalen und europäischen Wasserstoffsystems werden. Aus Sicht von BAYERNOIL ist im nächsten Schritt der überregionale Anschluss des Raffineriestandortes von zentraler Bedeutung.
Ansprechpartner bayernets:
Jonas Heilhecker
Centerleiter Netzstrategie & Innovation
Telefon 089 890572-262
Jonas.Heilhecker@bayernets.de
Bildunterschriften:
Bild 1:
v.l.n.r.: Dr. Philipp Kaiser (Leiter Business Development BAYERNOIL), Dr. Alexander Struck (Geschäftsführer BAYERNOIL), Dr. Matthias Jenn (Geschäftsführer bayernets), Richard Unterseer (Bereichsleiter Netzmanagement bayernets)
Foto: Britta Heidemann-Schöberl (BAYERNOIL)
Bild 2:
v.l.n.r.: Dr. Iulius Markovits (Business Development BAYERNOIL), Richard Unterseer (Bereichsleiter Netzmanagement bayernets) Dr. Alexander Struck (Geschäftsführer BAYERNOIL), Dr. Matthias Jenn (Geschäftsführer bayernets), Dr. Philipp Kaiser (Leiter Business Development BAYERNOIL), Jonas Heilhecker (Leiter Netzstrategie & Innovation bayernets), Rudolf Dieterich (Business Development BAYERNOIL)
Foto: Britta Heidemann-Schöberl (BAYERNOIL)