Energietransformation im Herzen Münchens

Netzbetreiber.
Infrastrukturentwickler.
Dienstleister.

Wir machen Energieversorgung zukunftssicher.

Gasverstärkende Maßnahmen für die Versorgungssicherheit in der Transformationsphase, die Anbindung neuer Kraftwerke und Industrien an unsere Infrastruktur, Effizienzverbesserungen im Infrastruktursystem, der Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes in Südbayern, um Transportmöglichkeiten für Wasserstoff zu schaffen, Initiativen für den Wasserstoffimport in das deutsche Kernnetz und Lösungen für den Abtransport von unvermeidbaren CO2-Emissionen sind Beispiele für unsere Vitalität und Gestaltungskraft. Unsere aktuellen Projekte sind dafür ein Beleg.

Gastransportleitung AUGUSTA

40,5 Neubauleitung, wasserstoff-ready
 

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HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub

Wasserstoff-Drehscheibe für Import und Verteilung im Wasserstoffkernnetz

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Kernnetzplus
 

synchronisiertes Konzept für eine bayerische Wasserstoffinfrastruktur

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co2peline
 

Überlegungen für den leitungsgebundenen CO2-Transport

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SoutH2 Corridor 

Wasserstoff aus Nordafrika

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Wasserstoffprojekte

Als Fernleitungsnetzbetreiber engagieren wir uns bei zahlreichen Wasserstoffprojektvorhaben und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Bayern.

Im Rahmen unseres Engagements bringen wir insbesondere unsere Expertise zum Wasserstofftransport ein und nutzen unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung großer Infrastrukturprojekte. Außerdem haben wir durch den langjährigen Dialog und unsere Zusammenarbeit mit Netzkunden ein besonderes Verständnis für die Bedürfnisse zukünftiger Wasserstoffnetznutzer.

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl an Wasserstoffprojektvorhaben vor, bei denen wir uns engagieren:

HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub

Unser Wasserstoffstartnetz für Südbayern.

Wir stellen die Weichen für den Wasserstoffimport nach Bayern und bilden ein Wasserstoffdrehkreuz in Südbayern. Das Projekt HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub legt den Grundstein für ein Wasserstoff-Startnetz in Bayern bis 2030, welches zu 95 Prozent durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen realisiert wird. Mit rund 300 Kilometern ist HyPipe Bavaria –The Hydrogen Hub ein wichtiger Teil des European Hydrogen Backbones und verbindet Wasserstoffbedarfsregionen mit zahlreichen potenziellen Erzeugungsregionen im In- und Ausland.

Weitere Informationen finden Sie hier


HyPipe one / H2-Cluster Burghausen

Erste Wasserstoffleitung bis 2026.

Das erklärte Ziel ist es, das Chemiedreieck Bayern zeitnah als Startpunkt für den Wasserstoffhochlauf in ganz Bayern zu etablieren. Dort realisieren wir aktuell das erste Umstellprojekt im Netzgebiet mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2026. Ein rund 15 Kilometer langes Leitungssystem wird auf den Wasserstofftransport umgestellt, womit Wasserstoffquellen und -senken miteinander verbunden werden. Im Anschluss wird das Wasserstoffnetz stufenweise ausgeweitet und international angebunden. Das Chemiedreieck hat derzeit einen Erdgas-Bedarf von sechs TWh pro Jahr. Durch die Substitution fossiler Energieträger benötigen die dort ansässigen Industrieunternehmen bereits im Jahr 2030 zwei TWh Wasserstoff.

HyPipe two / H2-Cluster Ingolstadt

Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Großraum Ingolstadt.

Im Rahmen von „HyPipe two / H2-Cluster Ingolstadt“ plant das Konsortium den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Großraum Ingolstadt für die Versorgung der beteiligten Industriestandorte und der Region mit Wasserstoff. Raffinerien wie BAYERNOIL und Gunvor sowie Automobilhersteller wie Audi können nachhaltigen Wasserstoff für die Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse bereits in naher Zukunft einsetzen. Die Netzbetreiber bayernets, Energienetze Bayern und SWI Netze sind wichtige Partner für die Anbindung an das zukünftige Wasserstofftransportnetz durch die Umstellung bestehender Gasleitungen auf Wasserstoff und den Aufbau eines regionalen Transportnetzes zur Verbindung der Erzeuger und Verbraucher.

HyPipe Bavaria / H2-Cluster Kelheim-Regensburg

Im Jahr 2023 schlossen sich führende Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Wasserstoff-Allianz Donauregion Kelheim-Regensburg zusammen, um eine gemeinsame Vision zu verfolgen: Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für die Donauregion und schnellstmöglicher Anschluss an das nationale Wasserstoffkernnetz. bayernets ist Mitinitiator und Partner der Wasserstoffallianz.

Um regionale Bedarfe und Potenziale für die lokale Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu ermitteln, wurde zwischen Juli 2024 und Januar 2025 durch unsere Mitarbeit eine Wasserstoffinfrastruktur-Studie erstellt. Das Ergebnis: Selbst bei einem ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien kann der Wasserstoffbedarf in der Region nicht vollständig gedeckt werden. Daher ist eine externe Versorgung mit Wasserstoff durch Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz oder Belieferung über die Häfen erforderlich. Der Anschluss an das deutsche Wasserstoff-Kernnetz ist bis 2035 realisierbar.

Weitere Informationen:

H2EU+Store – Grüner Wasserstoff für Europa

Internationale Industriepartnerschaft plant Wasserstoffhochlauf entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Rahmen von „H2EU+Store“ sollen zum einen notwendige Kapazitäten für die Produktion von erneuerbarem Strom und Wasserstoff in der Ukraine geschaffen, zum anderen Speichervolumina für Wasserstoff in Österreich und Deutschland ausgebaut sowie erforderliche Anpassungen im Bereich der Infrastruktur für den Transport des Wasserstoffs nach Zentraleuropa durchgeführt werden. Die dazu nötigen Schritte wurden von den beteiligten Unternehmen erarbeitet und weiterentwickelt.

Beteiligte Unternehmen

Internationale Industriepartnerschaft bestehend aus:

Bayerngas GmbH

bayernets GmbH

Eco-Optima LLC

eustream, a.s.

Gas Connect Austria GmbH

NAFTA a. s.

Open Grid Europe GmbH

RAG Austria AG

Perspektiven

Die Industriepartnerschaft „H2EU+Store“ unterstützt die Wasserstoffstrategie der EU und legt den Grundstein für das gewünschte Hochfahren der Wasserstoffnutzung in Österreich und Deutschland.

Ziele

In einem Stufenplan bis 2050 wird der in der Westukraine produzierte grüne Wasserstoff in für Europa signifikanten Mengen ins internationale Gastransportnetz der Westukraine eingespeist und über die Gasleitungssysteme der Slowakei und Österreichs zu den Energiespeichern in Österreich und Deutschland sowie von dort weiter nach Zentraleuropa transportiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kernnetzplus

Die bayernets hat Anfang 2025 zusammen mit südbayerischen Verteilnetzbetreibern ein synchronisiertes Konzept für die bayerische Wasserstoffinfrastruktur vorgelegt. Im Oktober 2024 hatte die Bundesnetzagentur den Antrag der Fernleitungsnetzbetreiber für ein gesamtdeutsches Wasserstoffkernnetz genehmigt. Mit dem Kernnetz können zwar alle Bundesländer und große industrielle Zentren erreicht werden, um jedoch alle H2-Bedarfsschwerpunkte und Ballungsräume in Bayern zu erreichen, sind zusätzliche Wasserstofftransport- und -verteilersysteme erforderlich. Eine mit den regionalen/städtischen Verteilernetzen auf dem Kernnetz aufbauende H2-Netzplanung stellt einen weiteren wichtigen Schritt dar, um Planungssicherheit für den Markt zu schaffen.

Das Kernnetzplus spiegelt die Wasserstoffplanungen auf Transport- und Verteilerebene wider, die unter Berücksichtigung von bestehender Infrastruktur und H2-Bedarfen in der Region erarbeitet wurden. Mit dieser netzbetreiberübergreifenden Vorgehensweise stellen wir frühzeitig die Weichen für eine dekarbonisierte Wirtschaft und Energieversorgung in Bayern. 

Die Überlegungen rund um das Kernnetzplus tragen auch unseren internationalen Projektvorhaben Rechnung, indem wir frühzeitig konkrete Versorgungsmöglichkeiten für Wasserstoffimporte bis zu potenziellen H2-Verbrauchern ermöglichen.

Das ist ein starkes Signal an Wasserstoffkunden und Wasserstoffhändler, ihre eigenen Strategien untereinander und mit den Infrastrukturbetreibern zu synchronisieren. Kunden erhalten mit den konkreten Leitungsplänen zusätzliche Argumente, um zukunftsweisende Entscheidungen für ihre Dekarbonisierungsstrategien treffen zu können. Das Gesamtkonzept basiert auf einem gemeinsamen Zukunftsbild der Infrastrukturentwickler und -betreiber. Jetzt bedarf es einer gemeinsamen Entwicklung mit den anderen Marktrollen.
 

SoutH2 Corridor

Die Initiative SoutH2 Corridor umfasst eine ca. 3.300 km lange Wasserstoffpipeline, die Nordafrika, Italien, Österreich und Deutschland verbindet. Unter der Leitung der vier Fernleitungsnetzbetreiber bayernets, GCA, TAG und Snam, die dafür jeweils eigene PCI-Projekte bei der Europäischen Kommission beantragt und gelistet bekommen haben, soll wettbewerbsfähiger erneuerbarer Wasserstoff an europäische Nachfragecluster geliefert werden.

Der Korridor wird eine Importkapazität von vier Millionen Tonnen pro Jahr haben und besteht zu mehr als 65 % aus bereits bestehender Infrastruktur. Der Korridor erfährt pentalaterale politische Unterstützung sowie starkes Interesse von Unternehmen, die an der Produktion und Abnahme von Wasserstoff entlang des gesamten Korridors beteiligt sind. Der SoutH2 Corridor spielt eine entscheidende Rolle für den Transport von importiertem und inländisch produziertem Wasserstoff.

Quelle: https://www.south2corridor.net/