Die Kernnetz-Planungen decken einige Bedarfsschwerpunktregionen in unserem Netzgebiet, wie z.B. die Industriezentren Burghausen und Ingolstadt, ab. Zusätzlich sind darauf aufbauende Konzepte notwendig, um Planungssicherheit für weitere bayerische Regionen zu schaffen.
Das Kernnetzplus zeigt die Wasserstoffnetzplanung der Transport- und Verteilernetzbetreiber, unter Berücksichtigung der bestehenden Gasinfrastruktur und den H2-Bedarfen in der Region.
Die Wasserstoffinfrastruktur: für den Markt und mit dem Markt
Die Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur in Bayern und die Priorisierung von Anschlusskonzepten für die Regionen und Ballungsräumen hängen maßgeblich von der lokalen Bedarfsentwicklung und der Möglichkeit zur Transformation bestehender Infrastruktur ab. Regionen mit hohen Wasserstoffbedarfen und für den Wasserstofftransport gut nutzbarer Gasinfrastruktur werden prioritär umgesetzt. Damit wird eine effiziente und zukunftssichere Netzentwicklung gewährleistet.
Aktuelles Bauvorhaben: HyPipe one
Unser erster Leitungsabschnitt für den Transport von Wasserstoff, HyPipe one, entsteht gegenwärtig im bayerischen Chemiedreieck zwischen Gendorf/Burgkirchen und Burghausen/Haiming. Die rund 15 Kilometer lange Transportleitung wird 2026 Wasserstoff-ready sein und potenzielle Wasserstoff-Quellen in Gendorf mit Senken in Burghausen verbinden.
HyPipe one ist Teil unseres PCI-Projektes HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub. Das PCI-Projekt zahlt auf unsere Initiative SoutH2 Corridor ein, die wir zusammen mit europäischen Netzbetreibern aus Österreich und Italien ins Leben gerufen haben.
Das Ziel: Über einen Südkorridor grünen Wasserstoff aus Nordafrika bis in die Industriecluster in Bayern und weiter in das deutsche Kernnetz transportieren.
Verlauf HyPipe one

Weitere Informationen unter www.hypipe-bavaria.com
H2-Projekte – Perspektiven für die Zukunft
Unsere Wasserstoffprojektvorhaben schaffen Perspektiven für Wasserstofferzeuger, Wasserstoffhändler, Wasserstoffkunden, bayerische Regionen und internationale Partner. Wir verbinden Quellen und Senken, schaffen wachstumsfähige Wasserstoffcluster und leisten einen Beitrag für die Diversifikation von Wasserstoffbezugsquellen durch unseren Importpunkt an der deutsch-österreichischen Grenze.
Sie möchten mehr über die leitungsgebundene Wasserstoffinfrastruktur in Bayern erfahren? Gerne beantworten wir Ihre Fragen.
Ihre Ansprechpartner zum Thema Wasserstoff



Daniel von Wachter
Netzanalysen und Kapazitätsberechnungen