Die Unternehmen im Freistaat treiben die Dekarbonisierung bzw. Defossilisierung ihrer Produktionsverfahren und -prozesse mit Nachdruck voran.
Dennoch verbleiben in einigen Industriezweigen prozessbedingte und damit schwer bzw. nicht vermeidbare Emissionen. Gleichzeitig wird CO2 in spezialisierten Industrien als Rohstoff benötigt.
Bei der thermischen Abfallbehandlung und bei der Industrie fallen in Bayern jährlich etwa 7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen an, die als unvermeidbar gelten. Ohne einen Abtransport zur Weiternutzung oder Einspeicherung würde CO2 mittel- und langfristig weiterhin in die Atmosphäre gelangen. Ohne eine Lösung für unsere Abfallwirtschaft und unsere heimische Industrie würde sich die Standortfrage stellen. Emissionen würden gegebenenfalls in andere Länder verlagert werden: Emissionsexport hilft unserem Klima nicht.
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Netzanalysen und Kapazitätsberechnungen

Christine Böhmert
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